Dienstag, 11. Januar 2022

Klammerspiel

 

Füllen Sie einen Korb mit 30 Wäscheklammern, 15 in einer und 15 in einer anderen Farbe. Markieren Sie eine ein mal ein Meter große Fläche mit Klebeband. Die „Blinde Kuh“ stellt sich in das Quadrat und darf es nicht verlassen, während die anderen Spieler/innen es nicht betreten dürfen. Nun verbinden Sie der Blinden Kuh die Augen und drehen sie einige Male im Kreis. Die übrigen Spieler/innen bilden zwei gleichgroße Teams, denen je eine Farbe zugeordnet wird. Jedes Team hat die Aufgabe, Wäscheklammern in der eigenen Farbe aus dem Korb zu nehmen und der Blinden Kuh anzustecken. Wird eine Spielerin von der Blinden Kuh dabei berührt oder tritt sie in das Quadrat, scheidet sie aus. Die Spielerinnen dürfen die Klammern des gegnerischen Teams entfernen und wieder in den Korb legen. Welches Team hat nach fünf Minuten Spielzeit die meisten Klammern untergebracht? Es können mehrere Runden gespielt werden. Wechseln Sie die Blinde Kuh in jeder Runde aus.


Die Teams müssen der Blinden Kuh Wäscheklammern in der eigenen Farbe anstecken.

Aber Vorsicht! Wer von der Blinden Kuh berührt wird, scheidet aus!



Mittwoch, 1. September 2021

Umfrage über Spiele mit verbundenen Augen

Auf Erhebung.de können die Leser des Blogs und des Spielebuchs anonym an einer kleinen Umfrage zum Thema Spiele mit verbundenen Augen teilnehmen. Es geht um Fragen wie: Für welche Spiele interessiert ihr euch und zu welchen Anlässen führt ihr sie durch? Mit eurer Teilnahme würdet ihr mir helfen, den Blog und das Spielebuch weiter zu entwickeln. Für Fragen, Anregungen und Ideen könnt ihr aber auch gerne direkt zu mir Kontakt aufnehmen. 



Hier gehts zur Umfrage auf Erhebung.de









Dienstag, 4. Mai 2021

Zahlenpuzzle

Für dieses Tastspiel schneiden Sie aus dicker Kartonpappe die Zahlen 0 bis 9 aus. Alternativ können vorgefertigte Tastzahlen aus Kunststoff oder Gummi verwendet werden, die auf der Rückseite mit Klebepunkten ausgestattet sind. Außerdem brauchen Sie noch ein blickdichtes Tuch als Augenbinde. Verbinden Sie dem Kind damit die Augen. Es darf während der Vorbereitungen wie auch beim Spiel selbst nichts sehen. Legen Sie die Zahlen durchgemischt auf den Tisch. Die Zahlenausschnitte kleben Sie mit Klebeband ebenfalls durchmischt an die Wand. Führen Sie das Kind nun zum Tisch. Es soll sich eine der Zahlen nehmen, wobei es willkürlich zugreifen oder die ausgeschnittenen Zahlen abtasten kann. Nachdem Sie das Kind einige Male im Kreis gedreht haben, tastet es sich zur Wand vor und sucht den passenden Zahlenausschnitt für seine Zahl. Wenn es ihn gefunden hat, presst es seine Zahl hinein. Schafft es das Kind, alle Zahlen auf diese Weise richtig an der Wand unterzubringen? Älteren Kindern können Sie ein Zeitlimit von fünf Minuten setzen. Bei diesem Spiel kommt es nicht nur auf Feingefühl an, sondern auch auf die richtige Strategie. Wenn das Kind die Zahlenausschnitte gründlich abtastet und sich ihre Anordnung einprägt, kann es sich gezielt eine Zahl vom Tisch nehmen, von der es schon ungefähr weiß, wohin sie gehört. So geht es deutlich schneller voran. Es können auch zwei Kinder gleichzeitig am Zahlenpuzzle arbeiten und sich dabei gegenseitig helfen und unterstützen. Zum Beispiel ertastet das eine Kind die Zahlen und das andere sucht den jeweils passenden Ausschnitt an der Wand. Oder Sie machen ein Wettspiel daraus, bei dem es für jede richtig eingeordnete Zahl einen Punkt gibt. Dabei können zwei Kinder gleichzeitig oder nacheinander spielen. Für den gleichzeitigen Spielablauf bekleben Sie zwei gegenüber liegende Wände mit je einem kompletten Set an Zahlenausschnitten. So arbeitet jedes Kind an seiner eigenen Tastwand. Die Zahlen können sich beide von einem Tisch in der Mitte des Raumes holen. Während der Vorbereitungen sollten die Kinder die Augen schon verbunden haben, damit sie die Anordnung der Ausschnitte nicht sehen. Umso wichtiger ist es, ihnen bevor es losgeht Spielaufbau und Ablauf genau zu erläutern.

Das Zahlenpuzzle trainiert Tastsinn, Konzentration und Erinnerungsvermögen. Das Verbinden der Augen ist dabei besonders wichtig. Es schaltet alle visuellen Reize aus und hilft dem Kind, sich allein auf das Tasten zu konzentrieren. Jüngere Kinder brauchen bei dem Spiel anfangs noch etwas Hilfe, mit ein bisschen Übung klappt es aber immer besser. Denken Sie daran, nach jedem kompletten Durchgang die Zahlen durchzumischen und die Zahlenausschnitte in einer anderen Anordnung an die Wand zu kleben. So muss das Kind seinen Tastsinn einsetzen und kann die Zahlen nicht einfach aus dem Gedächtnis einordnen. So bleibt das Spiel eine spannende Herausforderung. Durch kleine Variationen können Sie den Schwierigkeitsgrad steigern. So können Sie zum Beispiel eine Zahl oder einen Zahlenausschnitt weglassen. Das Kind soll die Zahlen wie gewohnt in die Ausschnitte einsetzen und dabei herausfinden, welche Zahl fehlt bzw. nicht eingeordnet werden kann. Anstelle des Zahlenpuzzles können Sie selbstverständlich auch ein Buchstabenpuzzle basteln oder eine Mischung von beidem.


Augen verbinden! Du soll nicht sehen, wo sich die Ausschnitte an der Wand befinden.

Eine Zahl vom Tisch nehmen.

In welchen Ausschnitt passt deine Zahl hinein?

Nein, hier nicht!

Aber hier!

Rollentausch! Wer schafft es, mehr Zahlen richtig an der Wand zu platzieren?











Dienstag, 23. Februar 2021

Spielebuch in zweiter Auflage erschienen


Die zweite Auflage des Spielebuchs ist jetzt verfügbar!

Kai Hausmann, Spiele mit verbundenen Augen. 200 Spiele und Übungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Norderstedt (2, Aufl.) 2021.

ISBN 9783752855197

13,50 €

Kostenlose Rezensionsexemplare können über den Autor oder den Verlag bezogen werden. 



Spiele wie Blindekuh und Topfschlagen dürfen auf keinem Kindergeburtstag fehlen. Aber es gibt noch viele andere Spiele mit verbundenen Augen, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen faszinieren. Sie bereiten nicht nur jede Menge Spaß, sondern fördern Vertrauen und Kooperation und schulen die nichtvisuellen Sinne. Dieses Spielebuch stellt über 200 Spiele, Übungen und Experimente mit verbundenen Augen aus den Bereichen Geschicklichkeitsspiele, Vertrauensspiele und Sinnesspiele zusammen. Passende Spiele findet man für Geburtstag, Party, Umweltpädagogik, Erlebnispädagogik, Teambuilding, Schule, Verein, Ferienlager oder einfach für zwischendurch.

 

  • 80 Seiten
  • 234 Spiele und Übungen
  • Geschicklichkeitsspiele, Vertrauens- und Kooperationsspiele, Sinnesspiele
  • pädagogische Erläuterungen, Tipps, Experimente und Challenges
  • s/w Illustrationen

Jetzt als E-Book erschienen:


Andrew Short, Exploring The Senses With Blindfolds



Dienstag, 25. Februar 2020

Die blinde Seiltänzerin



Diese einfache psychomotorische Übung fördert Beweglichkeit, Konzentration, Koordination, Körpergefühl, Tastsinn und Gleichgewicht. Sie kann mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durchgeführt werden, wobei der Schwierigkeitsgrad jeweils angepasst wird. Legen Sie auf einer ebenen Fläche ein langes Seil mit einigen Windungen und Kurven aus. Verbinden Sie der Spieler/in die Augen, und führen Sie sie zum Anfang des Seils. Dort werden Schuhe und Strümpfe ausgezogen. Die "blinde" Spieler/in muss nun den Verlauf des Seils mit barfuß ertasten und versuchen, hinüber zu balancieren, ohne daneben zu treten. Das ist nicht so einfach, wie es aussieht, denn mit verbundenen Augen ist es viel schwieriger, auf dem Seil einen Fuß vor den anderen zu setzen und dabei das Gleichgewicht zu halten. Kinder dürfen die Übung zuerst mit offenen und dann mit geschlossenen Augen ausprobieren, bevor Sie die Augenbinde ins Spiel bringen. Jugendliche und Erwachsene bekommen sofort die Augen verbunden und werden einige Male um die eigene Achse gedreht, damit sie sich den Verlauf des Seils nicht einprägen können und keine räumliche Orientierung mehr haben. Das steigert die Anforderungen an Koordination, Gleichgewicht und Tastsinn. Geben Sie den Spieler/innen, wenn nötig, etwas Hilfestellung. 
Wichtig: Langsam über das Seil gehen und sich für die Übung Zeit nehmen. Lassen Sie jede Spieler/in mehrere Durchgänge absolvieren, wobei Sie den Verlauf des Seils immer leicht verändern. Achten Sie darauf, dass die Spieler/in immer das Seil berührt. Wer daneben tritt, wird an den Start zurück geführt.  
Tipp: Markieren Sie einzelne Abschnitte des Seils mit Knoten oder angebundenen Tüchern. Die Spieler/innen müssen jede Markierung finden. Oder legen Sie kleine Gegenstände auf das Seil, die mit den Füßen ertastet werden müssen.
Variante: Die Spieler/innen sollen sich beim Balancieren den Verlauf des Seils einprägen. Anschließend sollen sie ihn auf einem Blatt Papier aufzeichnen. Danach dürfen sie ihre Zeichnung mit dem tatsächlichen Verlauf des Seils vergleichen.



Die "blinde" Seiltänzer/in muss den Verlauf des Seils mit den Füßen ertasten.

Die Augenbinde sorgt dafür, dass sich die Seiltänzer/in ganz auf ihren Tastsinn verlassen muss.

Auch für Jugendliche und Erwachsene ist die Übung eine spannende Herausforderung.

Wenn Sie die Übung mit Jugendlichen und Erwachsenen durchführen, können Sie nach einiger Zeit den Schwierigkeitsgrad steigern. Anstatt des auf dem Boden liegenden Seils, kommt eine aufgespannte Slackline zum Einsatz. Sie wird zwischen zwei Bäumen oder Pfählen in 10-20 Zentimetern Höhe straff befestigt. Die Teilnehmer/innen bilden Paare. Jeweils eine Partner/in balanciert über die Slackline und die andere leistet Hilfestellung. Wenn die Teilnehmer/innen etwas Übung haben und untereinander Vertrauen aufgebaut haben, kommen die Augenbinden ins Spiel. Eine Partner/in versucht, mit verbundenen Augen über die Slackline zu balancieren. Die sehende Partner/in führt, und die „blinde“ Seiltänzerin darf sich bei ihr aufstützen.


Das Balancieren mit verbundenen Augen auf der Slackline schult Vertrauen, Gleichgewicht und Körpergefühl.



Samstag, 4. Januar 2020

Topfschlagen



Topfschlagen ist ein Klassiker, der ähnlich wie Blindekuh auf keinem Kindergeburtstag fehlen darf. Einer Spieler/in werden die Augen verbunden, sie wird einige Male im Kreis gedreht und bekommt einen Kochlöffel in die Hand gedrückt. Währenddessen verstecken die übrigen Spieler/innen einen Topf irgendwo auf dem Spielfeld. Die „blinde“ Spieler/in darf sich dann auf die Suche nach dem Topf machen, indem sie sich auf allen Vieren fortbewegt und den Kochlöffel als Tasthilfe nutzt. Die anderen Spieler/innen geben der Suchenden Hinweise. Sie rufen „heiß“, „warm“ oder „kalt“, je nachdem ob sich die Spieler/in dem Topf nähert oder sich von ihm entfernt. Wenn die „blinde“ Spieler/in den Topf gefunden (d.h. mit dem Kochlöffel berührt) hat, darf sie sich die Augenbinde abnehmen und sie an die nächste Spieler/in weitergeben. Auf Kindergeburtstagen kann man Süßigkeiten unter dem Topf verstecken, die die suchende Spieler/in behalten darf, wenn sie den Topf gefunden hat. Damit das Spiel nicht langweilig wird, können Sie bei älteren Kindern die Herausforderung etwas steigern. So können Sie auf einer großen Spielfläche zum Beispiel zwei Spieler/innen gleichzeitig mit verbundenen Augen nach dem Topf suchen lassen. Auch kann man sich einen kleinen Spaß erlauben und den Topf leise von der Spielfläche entfernen. Merkt die "blinde" Spieler/in, dass sie in die Irre geführt wird? Wenn nicht, stellen Sie den Topf nach einigen Minuten wieder auf.  


Warm, heiß oder kalt? Mit verbundenen Augen auf der Suche nach dem Topf.

Donnerstag, 2. Januar 2020

Hindernisparcours



Mit Turngeräten aber auch mit alltäglichen Materialien können Sie einen spannenden Hindernisparcours für Vertrauens- und Kommunikationsspiele aufbauen. Jeweils eine sehende Partner/in bekommt die Aufgabe, eine „blinde“ Partner/in mit taktilen oder akustischen Signalen durch den Parcours zu führen. Dabei kommt es auf gegenseitiges Vertrauen und Einfühlungsvermögen an. Wer sich führen lassen möchte, sollte den Parcours vorher nicht gesehen haben bzw. sich den Standort der Hindernisse nicht merken können. Schließlich sollen wir uns auf die Anweisungen der Partner/in verlassen und nicht auf unser Gedächtnis.

Minenfeld
Platzieren Sie auf der Spielfläche etwa 20 Keulen oder leere Flaschen als Hindernisse. Verbinden Sie dem Kind die Augen, und drehen Sie es einige Male im Kreis. Langsam und vorsichtig geht das Kind „blind“ durch den Raum. Führen Sie es durch Zurufe um die Hindernisse herum. Schafft es das Kind, den Raum zu durchqueren, ohne ein Hindernis zu berühren oder gar umzuwerfen? Beim zweiten Durchgang können Sie das Spiel etwas anspruchsvoller gestalten, indem Sie das Kind mit vereinbarten Klopfzeichen führen. (z.B. einmal klopfen rechts, zweimal klopfen links, dreimal klopfen stopp, viermal klopfen um 180 Grad umdrehen) Wenn das Kind ein Hindernis berührt, muss es zurück an den Start. Wenn es den Parcours fehlerfrei durchläuft, darf es sich die Augenbinde abnehmen, und die Rollen werden getauscht.

Im Hindernisparcours müssen die Kinder einander "blind" vertrauen.


Geräteparcours
Während die Kinder vor der Tür warten, wird in der Halle aus Kästen, Bänken und Matten ein Hindernisparcours aufgebaut. Nacheinander bekommt jedes Kind die Augen verbunden und wird an der Hand eines sehenden Partners in die Halle und durch den Parcours geführt. Alternativ kann man die einzelnen Hindernisse mit Seilen verbinden, so dass sich die Kinder selbst den Weg durch den Parcours ertasten können. An jedem Hindernis sollten allerdings Helfer bereitstehen, die die Kinder beim Balancieren, Klettern oder Rutschen unterstützen. Wer den Parcours komplett durchlaufen hat, wird aus der Halle herausgeführt und darf sich die Augenbinde abnehmen. Bauen Sie den Parcours nach dem ersten Durchgang um. Nun können die Partner/innen für den zweiten Durchgang die Rollen tauschen.

Im Geräteparcours übernimmt deine Partner/in das Sehen für dich und hilft dir, 
die Hindernisse zu überwinden.


Seilparcours
Platzieren Sie auf einer großen freien Fläche mehrere Hindernisse, wie Bänke, Tisch, Stühle, Kästen usw. Verbinden Sie die Hindernisse untereinander mit Seilen. Die Spieler/innen sollten den Parcours idealerweise vorher nicht gesehen haben und werden mit verbundenen Augen an den Start geführt. Sie können sich an den Seilen entlang von Hindernis zu Hindernis tasten. An jedem Hindernis sollte eine Helfer/in bereitstehen, die beim Übersteigen, Klettern oder Balancieren assistiert. Aufgabe der Spieler/innen ist es, „blind“ den Weg durch den Parcours zum Ziel zu finden. Im Wald oder auf einer Wiese kann ein Seilparcours auch zur spielerischen Naturerkundung eingesetzt werden.

An aufgespannten Seilen können sich die Spieler/innen mit verbundenen 
Augen den Weg durch den Parcours selbst ertasten.


Seilparcours für zu Hause
Einen Seilparcours kann man nicht nur im Freien oder in der Turnhalle aufbauen, sondern auch zu Hause. Spannen Sie einige Seile so auf, dass sie durch mehrere Zimmer oder sogar über mehrere Stockwerke führen. Als Befestigungspunkte können Sie Türklinken, Stuhl- und Tischbeine und Treppengeländer nutzen. Die Spieler/in sollte den Verlauf des Seilparcours nicht kennen. Sie bekommt eine Augenbinde umgebunden und hangelt sich langsam und vorsichtig am Seil entlang. Begleiten Sie die Spieler/in, und passen Sie auf, dass sie sich nicht stößt. Sorgen Sie dafür, dass sich die Spieler/in Zeit nimmt, die Umgebung mit den Händen zu ertasten. Erst wenn sie am Ziel angekommen ist, darf sie sich die Augenbinde abnehmen.

Auch zu Hause kann ein spannender Seilparcours aufgebaut werden, 
den die Kinder mit verbundenen Augen durchlaufen müssen.


Bevor die Kinder und Jugendlichen in den Hindernisparcours starten, sollten sie beim Spiel Blindenführung ein Gefühl dafür entwickeln können, sehend zu führen und "blind" geführt zu werden. Die Spieler/innen üben dabei, sich durch verbale und taktile Signale zu verständigen und bauen Vertrauen auf. Je besser das funktioniert, desto reibungsloser gelingt der Weg durch den Hindernisparcours.  

Beim "blind führen" kommt es darauf an, sich verbal und taktil zu verständigen.